Grüße aus dem Paradies

Montag, 26.01.2015

So, dies wird wohl der letzte Blogeintrag sein, bevor es zurück ins kalte Deutschland geht. Und ich muss euch leider sagen, das ich hier echt nicht möchte!! Zugegeben am Ende der Chinareise hatte ich ein kleines Tief und wollte lieber wieder nach Hause... aber hier in Thailand ist es einfach so toll, dass ich gar nicht wieder weg will. Und ich bereue sehr dass ich nicht mehr Zeit hier habe. Es gäbe noch so viel zu entdecken! Ich habe nur einen kleinen Ausschnitt von dem Land gesehen, es gibt noch so viele kleine Inseln und auch das Inland bietet noch so einiges mehr.

Was ich bisher so unternommen habe...

Von Beijing ging mein Flug erst einmal nach Phuketm, dort habe ich gute 3 Tage verbracht. Den ersten Tag habe ich einfach nur am Strand gechillt und das tolle Weter genossen, Ich hatte mich dazu entschieden direkt auf Phuket und eher in der Nähe des Flughafens zu bleiben, damit ich nicht so viel hin und her reisen muss. Der Strand an dem ich dann gewesen bin, war demnach eher etwas ruhiger und es gab mehr ältere Menschen und Familien. Ich fand das aber eigentlich ganz angenehm. Dieses Mal habe ich mich auch für ein Gästehaus und kein Hostel entschieden, so dass ich ein einiges Zimmer hatte. Sehr angenehm, aber im Nachhinein denke ich Hostel sind besser, man lernt einfach schneller andere Reisende kennen. Aber kein Problem, am nächsten Tag hatte ich eine Tour gebucht und dort kommt man dann gleich wieder mit anderen in Kontakt :D Es war eine Inseltour bei der man mehrere Strände besichtigt hat (Darunter auch der Mayabeach, den man aus dem Film "The Beach" kennt - muss den Film jetzt also mal anschauen). Leider waren einige der Strände geradezu überbevölkert von Touristen, sodass man vom Strand gar nicht mehr viel gesehen hat und sich nur mit viel Fantasie ausmalen konnte, wie es wohl ohne Menschen aussehen würde. Die Fahrt mit dem Boot war auch sehr abenteuerlich und die große Gruppe Italiener, die am Anfang noch total rumgejohlt hat, saß dann mit Regenjacke und Handtuch bedeckt da :D

Abends habe ich dann noch ein kurzen Trip nach Patong gemacht. Das ist der Beliebteste Platz für Touristen an der Westküste von Phuket, vor allem bei jungen Leuten. Dort war ich dann noch mit zwei Jungs von der Tour was trinken. Ich bin im Nachhinein allerdings froh, dass ich an einem ruhigeren Ort etwas gebucht hatte, dort war schon extrem viel los.

Den nächsten Tag habe ich dann nochmal urlaubsmäßig am Strand verbracht und am Tag drauf ging es dann leider auch schon weiter nach nach Chiang Mai. Dort habe ich mich am Nachmittag nach meiner Ankunft (wieder mit Air Asia geflogen und dieses mal erstaunlicherweise keine Verspätung!) nur damit verbracht mich im Ort etwas umzuschauen und mein Ticket nach Bangkok zu buchen. Leider waren alle Zugtickets schon ausgebucht - total bescheuert, da man diese nicht vorher online buchen kann, und dann ist man hier und sie sind ausgebucht o.O Nun ja, demnach geht jetzt mit dem Bus über Nacht nach Bangkok.. wird sicher bequem :D

Am nächsten Tag in Chiang Mai war dann das zweite Highlight meiner gesamten Reisezeit - der Besuch bei den Elefanten! Ich habe mich bewusst gegen einer der Touren entschieden, bei denen man auf den Elefanten reiten kann. Ich habe mich zuvor viel im Internet informiert und einges schlechtes darüber gelesen. Die Elefanten werden oft als junge Tiere schlecht behandelt und regelrecht "gebrochen" damit sie gehorchen und das machen was die Leute und Touristen wollen. Es ist regelrechte Geldmacherei mit den Tieren. Nach längerem Suchen habe ich dann den Elephant Nature Park gefunden, dieser ist eine Art Auffangstation für misshandelte und ausrangierte Elefanten. Sie dürften sich dort auf einer größeren Fläche frei bewegen und statt auf ihnen zu reiten geht man einfach mit ihren spazieren, füttert und badet sie. Für den Spaziergang haben sie dort auch nur eine kleine Gruppe von vier Elefanten ausgewählt, da es dort auch viele Elefanten gibt, die aufgrund der schlechten Behandlung nicht unbedingt menschenfreundlich sind. Wir waren daraufhin mit 3 Großen Elefanten unterwegs und einem jüngeren ca. 5 Jahre alten Elefanten, der aus dem ZIrkus gerettet wurde. Es war eine einmalige Erfahrung und am Anfang hat man ganz schön Respekt vor den riesigen Tieren. Und wenn so ein Elefant mal etwas Tempo zulegt und auf einen zukommt, dann sollte man besser schnell aus dem Weg gehen :D Aber diese Gruppe an Elefanten war sehr lieb und man konnte sie bedenkenlos anfassen und wie uns gesagt wurde "Essen = Freund" konnte man sich mit Hilfe der Bananen und Brot sehr schnell 4 gute Freunde machen. Zwischendurch gab es dann ein leckeres vegetarisches Buffet und im Anschluss hat man die Elefanten im Fluss gebadet. Danach gab es noch ein kleines Rafting den Fluss runter und wir haben noch einer anderen Elefantengruppe beim Wasser- und Schlammbaden zugeschaut. Dort war ein einjährigers Baby mit dabei und ein Elefanten, der bild war. Er wurde damals vom Mahout weil er sich aufgelehnt hat auf die Augen geschlagen. Angesichts der Schicksale der Elefanten dort hoffe ich dass es in Zukunft mehr Menschen gibt, die sich besser über die Tiere informieren, bevor sie eine dieser Tours machen. Und ich denke es ist es wert, dass man in diesm Fall dann eben mal doppelt so viel Geld zahlt wie für die anderen Touren.

Nach diesem ereignisreichen Tag, war der nächste etwas ruhiger mit einem Thai Kochkurs bei dem wir 6 verschiedene Gänge gekocht haben. Man konnte immer zwischen mehreren Sachen auswählen und das Gericht vegetarisch zu machen war auch kein Problem. Auch was die Schärfe angeht konnte man entscheiden wie viele Chillis man verwendet. In meinem Fall habe ich für Hot and Creamy Soup, Thai Style Noodles, Papaya Salad, Pumpkin Curry Northern Style, Sweet and Sour Vegetable und Sticky Rise with Mango entschieden. Interesant war vor allem die Currypaste selbst herzustellen. Das Essen hat sehr lecker geschmeckt (aber ich bin ja sowieso total begeistert vom Essen hier) und mit der Schärfte habe ich mich etwas zurück gehalten, sodass auch für mich noch essbar. Allerdings konnte man mich danach regelrecht rollen - nach 6 Gängen! Und das war dann auch genug Essen für den ganzen Tag. Die Rezepte haben wir im Anschluss auch erhalten, sodass ich davon auf jeden Fall auch in Deutschland mal etwas ausprobieren will (wenn ich die nötigen Zutaten auftreiben kann)

Den Tag heute habe ich dann mit zwei Engländerinnen und einem Australier verbracht, die ich beim Kochkurs kennen gelernt habe. Wir haben uns einen sehr schönen Tempel und einen Wasserfall angeschaut. Im Anschluss gabs dann nach einer Pause noch drei weitere Tempel in Chiang Mai zu besichtigen. In einem davon konnte man sich auch ein bisschen mit den Mönchen dort unterhalten. Das war ganz interessant um einen besseren Einblick in die Religion zu bekommen.

Heute abend um 9 geht es dann mit dem Bus nach Bangkok, wo ich noch 2 Tage haben werde um die Stadt etwas zu erkunden. Und dann heißt es ab in den Flieger nach Deutschland. Am 29.1. gehts morgents um 9 rum los, dann kurze Zwischenlandung in  New Dheli und dann voll nach Frankfurt. Kanns kaum erwarten meine Winterjacke wieder anzuziehen :D Jedem der bisschen Zeit und Geld übrig hat, kann ich nur empfehlen mal nach Thailand zu reisen! Ich selbst habe für mich auch entschieden, dass ich auf jeden Fall mit mehr Zeit noch einmal wieder kommen werde und dann auch gerne Laos, Cambodia oder die Phillipinen mitmachen möchte. Je mehr man reist, desto mehr Orte findet man, die man noch sehen möchte...!

Xi'an und Beijing

Montag, 19.01.2015

Eigentlich hatte ich ja nicht vor nochmal von China zu berichten, aber irgendwie muss man ja die Zeit rum bekommen, wenn man aufgrund eines verspäteten Fluges mal eben 5 h am Flughafen in Kuala Lumpur sitzt...

Für Xi'an hatte ich eigentlich 1 1/2 Tage eingeplant, aber aufgrund einer weiteren 3-stündigen Verspätung am Flughafen wurde daraus nur 1 Tag und ein Abend. Aber ich denke, das Wichtigeste habe ich dort trotzdem zu sehen bekommen. Als ich dann am Abend endlich mal im Hostel war, ging es nach einer kurzen Pause nochmal los, die Stadt etwas erkunden und etwas zu essen suchen. Das hat mich am Ende ins Muslim Viertel gebracht, wo es sehr viel leckeres Essen gibt. Natürlich, wie immer in China, auch ein paar komische Sachen, aber im das meiste war gut oder sah zumindest gut aus. Es gab dort verschiedene süße Sachen, aber auch Fleisch, Brot und diverse andere Gerichte.

Bell Tower in Xi'an bei Nacht Muslim Viertel

Am nächsten Tag ging es dann mit der Tour vom Hostel zur Terracotta-Armee. Um einiges teurer, wenn man die Tour macht und das nicht selbst organisiert, aber da ich nur einen Tag hatte wollte ich mir den Stress ersparen. Zudem hatten wir dann einen Guide, der uns einiges dazu erzählt hat. Die Terracotta-Armee war sehr beeindruckend und ist es auf jeden Fall Wert gesehen zu werden. Im Anschluss waren wir noch kurz beim Grab vom ersten Kaisers von China,Qin Shi Huang. Die Terracotta Arme war ja dazu entworfen worden, dessen Grab zu bewachen. Da sich die gefundenen Figuren im Moment aber noch relativ weit von dem Grab entfernt befinden, ist man immernoch auf der Suche nach weiteren Figuren im Bereich dazwischen. Besonders daran ist vor allem, dass jede Figur ein einzigartiges Gesicht hat.

Terracotta-Armee

Im Anschluss waren wir noch in einem Restaurant mit typischem Essen für Xi'an. Es gab viele verschiedene Gerichte und war sehr lecker. Generell bin ich im Moment sehr positiv überrascht vom Essen hier in China. Klar, gibt es auch hier wieder ein paar komische Sachen, aber im Großen und Ganzen hatte ich meist sehr leckeres Essen. Im Anschluss habe ich gemeinsam mit einer Amerikanerin den Tag noch genutzt und die Stadtmauer von Xi'an besichtigt. Man kann dort oben auf der Mauer einmal um die ganze Stadt laufen. Bzw. die Stadt geht inzwischen über die Stadtmauer hinaus, da diese schon viel früher in der Ming-Dynastie erbaut wurde. All zu viel zu  ehen gibt es von dort nicht, aber wir haben ein paar sehr schöne Fotos gemacht.auf der Stadmauer

Am nächsten Tag ging es dann früh morgens zum Bahnhof um den Zug nach Zhengzhou zu nehmen. Meine Idee war eigentlich, dort ein Kloster zu besuchen, welches bekannt für seine Kung Fu Kampfkust ist. Leider hatte ich das Problem, dass dort einfach niemand Englisch gesprochen hat und es sich als sehr schwierig herausstellte jemanden zu finden, der mir sagen konnte wie ich dort hinkomme. Bis ich dann zwei Chinesen gefunden habe, die mir weiterhelfen konnte, war es schon recht spät und die Fahrt dorthin dauert 2h. Zudem meinten sie, dass man dort wohl einen Berg hinaufwandern muss (davon hatte ich im Internet allerdings gar nichts gelesen) und mit sämtlichem Gepäck inklusive Koffer war das wohl nicht die beste Idee. Also habe ich beschlossen die Zeit bis zu meinem Nachtzug nach Peking in Zhengzhou am Bahnhof tot zu schlagen - ziemlich langweilig und ermüdend, da es sich um 6 h oder so gehandelt hat. Im Nachtzug habe ich dafür diese Mal zumindest etwas besser als das letzte Mal geschlafen (wenn auch trotzdem nicht viel und gut)

im Nachtzug

In Peking ging es dann nach dem Einchecken ins Hostel und einer kurzen Pause los zur Verbotenen Stadt und im Anschluss zu einem Park auf der gegenüberliegenden Seite. Danach war ich in einer recht bekannten Straße dort, wo man jegliches eigenartiges Essen bekommt. Zum Beispiel gebratene Skorpione oder Seepferdchen am Spies. Ich habe diese Mal aber darauf verzichtet diese zu probieren.

Verbotene StadtLanger Gang in der Verbotenen StadtPanorama Verbotene Stadt

 

Skorpione und Seepferdchen am Spies

Am nächsten Tag war ich dann auf dem Platz des Himmlischen Friedens, oder auf chinesisch Tain'anmen, auf dem Silk Market (allerdings nicht so spannend, einfach nur sehr viele Möglichkeiten Kleidung, Schuhe, Taschen etc. einzukaufen und von Verkäufern angelabert zu werden). Danach bin ich in den Olympia Park, welcher für die oympischen Spiele 2008 angelegt wurde. Das Stadion und das Aquatic Center habe ich mir allerdings nur von Außen angesehen.Platz des Himmlischen FriedensOlympia Stadion

Am Tag darauf ging es dann auf die Tour zur großen Mauer, auf die ich mich schon die ganze Zeit sehr gefreut habe. Wir sind an eine Stelle gefahren an der man sowohl den neuen, restaurierten Teil der Mauer als auch den alten Teil der Mauer sehen kann, wenn man die Mauer etwas entlang läuft. Zur Mauer hinauf habe ich, wie die meisten, die Seilbahn genommen, da man allein dafür schon mal ziemlich viel Zeit braucht und es einem so mehr Zeit gibt die Mauer selbst und die Umgebung oben anzusehen. Angesichts unserer wilden langen Wandertour dort oben bin ich auch sehr froh, das so entschieden zu haben. Zu Beginn habe ich mir sehr viel Zeit genommen und bin die Mauer recht langsam entlang. Wir hatten immerhin 3 1/2 h Zeit um wieder unten zu sein und uns in einem Restaurant dort zu treffen. Aber die Mauer "entlang zu gehen" dauert länger und ist bedeutend anstrengender als man denkt. Es geht dort nämlich zum Zeil sehr steil nach oben und der größten Teil besteht aus Stufen, die zum Teil recht abenteuerlich angelegt sind. Aber all das war nichts gegen den alten Teil der Mauer, zu dem ich dann etwas später gelangt bin. Dort befindet sich z.T. gar keine richtige Mauer mehr, die Steine sind  runtergebrochen und überall wachsen Büsche und Gräser. Aber ich muss sagen, dass mir gerade dieser Teil besonders gefallen hat. Irgendwann kommt man an eine Stelle an der steht "Keine Besucher erlaubt", aber man darf dort trotzdem weitergehen :D Erst dann gelangt man zum richtig abenteuerlichen Teil der Mauer und gelangt mit Kletter, zum teil auf allen Vieren auf den höchsten Punkt bei diesem Teil der Mauer (ich weiß nicht ob das generell der höchste ist, aber zumindest  in dem ganzen Bereich, den ich von dort aus sehen konnte). Auf dem Weg dorthin habe ich zum Glück einen Engländer getroffen, der auch in meinem Hostel ist und die Tour mitgemacht hat. Man weiß ja doch nie ob irgendwas passiert, denn auf diesem Teil der Mauer sind weit weniger Touristen unterwegs. Gemeinsam haben wir dann auch das letzte Stück gemeistert und ich muss sagen, die für die einmalige Aussicht hat sich das auf jeden Fall gelohnt! Den Weg zurück mussten wir dann aber gezwungeremaßen sehr schnell erleidgen um rechtzeitig am Treffpunkt zu sein. Das Essen im Anschluss hatten wir uns also redlich verdient und es war auch richtig lecker. Und mein Muskelkater zeugt noch heute von den zahllosen Stufen, die wir hoch und runter gelaufen/ geklettert sind!

Great Wall1 Great Wall2 - Demonstration der Steigung Great Wall3 - am höchsten Punkt Panorama Great Wall    

Am Abend war ich dann noch mit ein paar andern aus dem Hostel feiern gegangen - mein letzter Abend in China und ich war die ganze Zeit dort ja nie wirklich weg. Am nächsten Tag musste ich dann auch schon aus dem Hostel auschecken. Da mein Flug aber erst um 2:30 in der Nacht ging, habe ich die Zeit genutzt und besagtem Engländer gemeinsam noch den Sommerpalast besucht. Ich hatte schon von anderen gehört, dass es sehenswert wäre. Und es war wirklich toll, wenn auch abartig kalt. Durch den Wind war es noch viel kälter, als das Thermometer vielleicht angezeigt hat. Aber gerade durch diese Kälte war der große See dort komplett zugefroren. Man konnte dadurch darauf laufen und auch mit einer Art Schlitten darüberfahren. Wir haben uns zwar sämtliche Gliedmaßen abgefroren, aber hatten ziemlich viel Spaß dabei übers Eis zu schlittern :D

Sommerpalast1 See beim Sommerpalast Zugefrorener See am AbendEssen nach dem Sommerpalast

Somit ist meine Chinareise dann auch zu Ende gegangen. Ich muss sagen ich habe die Zeit sehr genossen und so einiges zu sehen bekommen. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Jetzt freue ich mich aber auf etwas angenehmere Temperaturen und erstmal ein paar entspantere Strandtage in Thailand!

Shanghai und Chengdu

Sonntag, 11.01.2015

   Nun liegt auch schon Shanghai hinter mir und von Chengdu aus geht es morgen dann auch weiter nach Xi'an, sodass bald weitere zwei Städte hinter mir liegen.

In Shanghai habe ich etwa 3 Tage verbracht und was Sigthseeing angeht reicht das auch vollkommen, da die Stadt was das angeht nicht ganz so viel zu bieten hat. Dafür gibt es massig Möglichkeiten für shopping und essen. Es gibt eine recht bekannte Straße in der man alle möglichen Geschäfte findet und problemlos jede Menge Geld ausgeben kann. Schade dass meine Kofferkapazität begrenzt ist, sonst hätte ich sicher einiges gekauft. Abgesehen vom Einkaufen bietet Shanghai eine sehr schöne Uferpromenda, die ich am ersten Tag jedoch nur im Regen angeschaut habe. Abgesehen von diesem einen Tag hatte ich aber bisher sehr glück mit dem Wetter, ich hoffe das bleibt so! Insgesamt hat mir Shanghai besonders gut gefallen. Es gibt sehr viele neue, moderne Häuser, aber auch etwas ältere in europäischem Stil. Gerade am "Bund", an der Uferpromenade gibt es sehr tolle Archtektur.

Regnerischerersten Abend in Shanghai

Am zweiten Tag in Shanghai war ich gemeinsam mit einem Kanadier eine der Wasserstädte anschauen, die es hier gibt. Dabei handelt es sich einfach um kleinere Orte, die von Kanälen durchzogen sind. Ein bisschen wie Venedig. Nur kleiner und chinesischer :D Dort konnte man dann auch zwei Tempel, ein paar kleinere Museen und ähnliches anschauen.  Am dritten Tag habe ich dann noch einen der Sightseeing-Busse genutzt und habe mir vom Bus aus etwas die Stadt angeschaut. Somit bin ich dann auch noch auf die andere Seite des Flusses gelangt und konnte mir etwas diesen Teil der Stadt ansehen. Zwischendurch habe ich mir noch ein paar Leckerein gegönnt. In Shanghai ist süßes Essen wohl sehr beliebt. Es gibt viele Bäckerein oder ähnliche Läden, die Donuts oder ähnliche Dinge, die es bei uns aber nicht gibt anbieten. Typische Shanghai Nudeln habe ich auch gegessen. Geschmeckt haben sie sehr lecker, aber mein Magen hat das wohl leider nicht so gut vertragen. Nach so langer Zeit ohne Probleme hat mir das chinesische Essen dann doch mal auf den Magen geschlagen.

Wasserstadt ZhujiajiaoYu Garden   

Am Nachmittag ging es dann aber auch schon wieder zum Flughafen - zur Zeit einer meiner bliebten Aufenthaltsorte. Zum Glück hatte ich genug Zeit eingeplant, denn mein Flug wurde kurzerhand mal geändert, sodass ich einen, der eine halbe Stunde früher ging nehmen musste. Nur um dann 1 h im stehenden Flugzeug zu sitzen, weil wir noch nicht losfliegen konnten. Da ich erst um 9 in Chengdu war habe ich mir dieses Mal den Abholservice vom Hostel gegönnt. Um einiges teuerer, aber bedeutend stressfreier.

Am nächsten Tag habe ich dann Chengdu erkundet. Wieder einmal einen Tempel gesehen (nach der Zeit hier und in Thailand habe ich dann sicher erstmal genug Tempel gesehen). Anschließend war ich im People's park - ein Park hier in dem viele verschiedene Leute etwas performen - singen, tanzen etc. oder einfach in kleinen Gruppen oder alleine Tai Chi machen. Der Park ist sehr groß mit einem See auf dem man mit kleinen Booten fahren kann, mehreren Teehäusern, kleinen Verkaufsständen mit Essen und ähnlichem. Danach war ich dann im Tibet Viertel. Von Chengdu aus kann man recht schnell nach Tibet gelangen, daher gibt es hier wohl auch diese Viertel. Allerdings ist mir aufgefallen, dass es dort extrem viele Bettler und arme Leute gibt. Es war schlimm Leute mit fehlenden oder deformierten Gliedmaßen auf der Straße sitzen zu sehen. Ein Mann hatte auch nur noch ein Auge und keine wirkliche Nase mehr. In diesem Viertel gibt es sonst viele Läden, wo tibetische Kleidung, Skulpturen, Teppiche etc. verkauft werden. Es laufen auch viele Leute in der typischen tibetischen Kleidung herum. Aufgrund der Armut ist mir der Besuch dort aber eher negativ in Erinnerung geblieben. Hier hat man ganz deutliche die großen Unterschiede zwischen arm und reich gesehen!

Tempel in ChengduPark beim TempelTai Chi im People's ParkSpinatnudeln mit vegetarischer Bolognese

Abend war ich dann noch in einer typischen chinesischen Oper. Bzw. eine Oper, für die speziell Chengdu bekannt ist. Das besondere daran ist vor allem das "face changing" bei welchem die Künstler ganz schnell ihre Masken wechseln. Die Oper hat mir besonders gut gefallen, es waren mehr verschiedene Tänze, die in eine kleine Geschichte gepackt waren, als Singen. Sehr beeindruckend.

Chengdu Oper 

Das andere wofür Chengdu bekannt ist sind die Pandas. Daher war ich heute im Aufzuchtszentrum für Pandas. Hier leben über 70 Pandas, wovon man wahrcheinlich nur ca. 30 zu sehen bekommt. Wir waren recht früh morgens zur Fütterungszeit dort und konnten daher sehr viele Pandas sehen. Die meisten waren auch richtig aktiv und sie haben einen sehr zufrieden und gesunden Eindruck gemacht. Wir konnten ihnen beim essen, kleittern und spielen zusehen. Da man sich hier auf die Aufzucht neuer Pandas speziallisiert, gab es auch einige Babypandas zu sehen. Zudem haben sie auch einige rote Pandas, sie werden auch kleine Pandas oder Katzenbären genannt. Den Rest des Tages werde ich wohl eher ruhig verbringen, da es in Chengdu auch nicht zu viel Sigthseeing gibt, bzw. die meisten Sachen, die man sonst machen kann, eher größere 2-3 Tagestrips erfordern, außer man möchte sich noch weitere 3-4 Tempel anschauen. So habe ich zumindest Zeit noch meine Fotos zu sortieren und ein wenig auszuspannen, die nächsten Tage werden wieder voll genug sein. Panda1 Roter Panda Panda2 Baby pandas1Baby pandas2

Guilin und Yangshuo

Dienstag, 06.01.2015

So, die erste Station meines Trips liegt nun hinter mir und ich nutze die Zeit am Flughafen und im Flugzeug um euch zu berichten, was ich in diesen 5 Tagen so gesehen und erlebt habe.

Erst einmal ging es am 1.1. ja mit dem Nachtzug nach Guilin. Gar nicht so einfach den Bahnhof, den richtigen Zug und dann das richtige Abteil zu finden. Aber mit etwas Suchen und nachfragen konnte ich das meistern. Für den Nachtzug habe ich ein Bett im "Hard-sleeper" Abteil gebucht und ja... es war wirklich "hard to sleep" xD Das Geratter des Zugs, Leute die aus oder –einsteigen, sowie weinende Babys haben es doch sehr schwer gemacht zu schlafen. Aber immerhin habe ich ein paar nette Chinesen kennen gelernt, mit denen ich mich ein paar Stunden unterhalten konnte. Später haben wir dann noch gemeinsam einen Film geschaut. Der eine Chinese war selbst 3 Jahre in Deutschland und es war sehr interessant sich auszutauschen. Zudem hat ihm das deutsche Essen wohl nicht so geschmeckt :D

Um 5 Uhr morgens bin ich dann in Guilin angekommen. Als es aus dem Bahnhof rausging wurde man erst einmal von zig Taxi- und Busfahrern angesprochen, die natürlich wollten dass man mitfährt. Zum Glück gab es ein Reisebüro in dem zumindest etwas englisch gesprochen wurde, so dass ich wusste welchen Bus ich nehmen muss und dass dieser um 6:30 fährt. Also erst einmal 1 ½ h dort gewartet und dann mit dem Bus nach Guilin rein, dort dann noch ein Taxi genommen und schließlich um halb 8 rum im Hostel gewesen. Vom Hostel war sehr positiv überrascht. Die Räume und vor allem auch die Betten waren groß, es gab einen großen Gemeinschaftsraum, ganz gutes Essen (auch wenn dieses im Verhältnis zu dem was man auf der Straße zahlt doch etwas teuer war, aber ich hab mir einfach mal ein wenig westliches Essen geleistet) und sehr nettes Personal. Am selben Tag habe ich dann noch gemeinsam mit einer Chinesin Guilin erkundet. Wir waren auf dem Diecai-Hill, von dem aus man ganz Guilin und den Li-River sieht, der durch die Stadt fliest. Anschließend haben wir typisch „guilinische“ Reis-Nudeln gegessen (sie haben gut geschmeckt, ich finde allerdings nicht dass es etwas sehr besonderes war) und dann noch am Fluss entlang Guilin erkundet. Wenn man am Flussufer ist, ist die Stadt eigentlich ganz schön, ansonsten ist es so mittelmäßig. Es ist eben sehr laut durch den Verkehr – die Leute hier fahren wie die verrückten und hupen sehr viel, es werden vor allem sehr viele Motorroller benutzt. Gegen Nachmittag waren wir aufgrund des mangenden Schlafes jedoch so müde, dass wir zurück sind und erstmal geschlafen haben. Abends gab es dann im Hostel noch ein All-You-Can-Eat BBQ, bei dem es überraschend viel Vegetarisches gab.

Ausblick auf Guilin1 Ausblick auf Guilin2 Ausblick auf Guilin3 An einem See in GuilinAm Seeuferin Guilin

Am Tag darauf habe ich dann mit einer organisierten Tour einen Ausflug zu den Longji-Reisterassen gemacht. Zuvor gab es noch einen Stopp in einem Dorf, in dem ein Volk lebt bei dem die Frauen die Haare ganz lange wachsen lassen. Es war sehr interessant zu hören was für Bräuche sie dort haben. Im Anschluss gab es dann Mittagessen und dann sind wir zu den Reisterassen. Diese sind im Frühling wahrscheinlich noch schöner, da dort dann mehr wächst und es so eher kahler war, es war aber auch so beeindruckend. Mit mir im Bus unterwegs waren noch ein spanisches Päärchen und ein etwas älteres chinesisches Paar. Die Chinesen konnte jedoch kein Englisch und mein Mandarin ist ja doch sehr beschränkt. Dass hat den Chinesen allerdings nicht darin gehindert zu versuchen mit mir zu kommunizieren. Er hat seinen Übersetzer im Handy benutzt und versucht chinesisch ins englische zu übersetzen. Das hat mehr oder weniger gut geklappt, da die chinesischen Zeichen in bestimmten Kombinationen einfach etwas ganz anderes bedeuten. Aber er hat sich sehr über meine paar chinesischen Sätze gefreut und später hat er seine Tochter angerufen, damit sie mir übers Handy sagt, dass es schön ist dass er mich kennen gelernt hat und dass er es als eine Art Fügung des Schicksals sieht. Es war auf jeden Fall eine sehr schöne zwischenmenschliche Erfahrung!

Mittagessen Reisterassen Straßenstände

Für den folgenden Tag habe ich dann kurzerhand meine Pläne etwas geändert. Ich habe eine Flussfahrt auf dem Li-Fluss gebucht und da diese in Yangshuo endet und ich von vielen schone hört habe, dass es sich lohnt dorthin zu gehen, habe kurzerhand eine Nacht dort verbracht. Die Flussfahrt war sehr schön, allerdings hat das Wetter nicht mehr so mitgemacht, wie an den vorherigen Tagen, sodass es recht bewölkt und eher kühler war. Trotzdem war die Landschaft sehr beeindruckend. Die Kanadierin, die neben mir auf dem Boot saß hat mir erzählt, dass die Berge dort eine Inspiration für Avatar waren. Und sie weisen wirklich große Ähnlichkeit auf mit dem, was man in dem Film sehen kann.Am Nachmittag habe ich dann noch Yangshuo erkundet. Dieser Ort ist etwas kleiner (ich glaube nur ca. 100.000 Einwohner) und etwa 1 ½ h von Guilin entfernt. Dort gibt es sehr viele Möglichkeiten, die Natur zu genießen – mit dem Fahrrad oder Motorroller die Umgebung abfahren, Flussfahrten machen oder, was auch sehr beliebt ist, klettern zu gehen.

Li Flussfahrt Enten in Yangshuo Abends in Yangshuo  

Am Tag drauf hatte ich somit eine Fahrradtour geplant. Am Morgen habe ich dann noch einen Amerikaner und einen Neuseeländer getroffen, die eine ähnliche Route vorhatten, sodass wir zusammen losgefahren sind. Die Route des Neuseeländers war etwas länger als meine, aber da wir den ganzen Tag Zeit hatten sollte das kein Problem sein. Leider hatten wir etwas Probleme den Weg zu folgen… was darin geendet hat, dass wir am Ende ca. 50 km unterwegs waren (die ursprüngliche Route waren vielleicht 38 km, aber durch sämtliche Umwege und Kreise, die wir gefahren sind war es um einiges mehr) und die ganze Tour von 11 Uhr morgens bis halb 5 abends ging. Und dabei haben wir nur eine kürzere Pause eingelegt. So habe ich wenigstens wieder mal meinen Sport nachgeholt, der hier beim Reisen doch etwas zu kurz kommt (nicht, dass ich beim ganzen Sightseeing überhaupt noch die Energie dafür hätte…). Am Ende war ich dann aber auch richtig fertig!

Radtour1Radtour2 Reisfelder

Im Anschluss ging es dann mit dem Express-Bus zurück nach Guilin, wo ich abends dann nicht mehr all zu viel gemacht habe, außer mich noch 1-2 h mit einem Deutschen zu unterhalten, der auch gerade in China umher reist und sein Auslandssemester in Shanghai gemacht hat. Wie ich jetzt schon mehrfach gehört habe, hatte ich wohl recht Glück mit meinem Studentenwohnheim in HK. Was ich von Shanghai und auch schon von Peking gehört habe war bedeutend schlechter. In ShanghaI gab es nicht einmal Matratzen! Ich kann mich also mit meiner steinharten Matratze in Hong Kong glücklich schätzen!

Heute Morgen hieß es dann um 6 Uhr aufstehen, damit ich meinen Flieger um 9 nach Shanghai bekomme. Nach etwas Komplikationen bin ich dann auch erfolgreich am Flughafen und schließlich im Flieger angekommen. Generell kann ich bisher sagen, dass die Reisen und Sightseeing auf jeden Fall sehr anstrengend ist, aber es sich auf jeden Fall lohnt. Man sieht sehr viele neue Dinge und lernt eine völlig neue Kultur kennen. China ist doch nochmal sehr anders als Hong Kong, da es dort so international ist. Als ich am ersten Tag in Guilin unterwegs war, habe ich einfach keinen anderen Europäer gesehen und jeder hat mich angestarrt. Bei der Fahrradtour ist ein Chinese aus seinem Auto gesprungen und wollte unbedingt ein Foto mit uns machen (Das ist hier keine Seltenheit wenn man als Ausländer unterwegs ist).

Was mir negative aufgefallen ist:

- Wirklich eklige Toiletten (abgesehen vom Hostel), wer glaubt er hat bei uns an den Raststätten schon eklige Toiletten gesehen, war noch nicht in China in einer öffentlichen Toilette. Da gibt es dann einfach nur Rinne, in der Wasser läuft, welches (mehr oder weniger erfolgreich alles weg spülen soll) und die Kabinen sind nur Trennwände ohne Türen

- Der Verkehr: sehr chaotisch und laut

Was mir positiv aufgefallen ist:

- Wenn man etwas rumfragt findet man eigentlich immer jemanden der einem helfen kann

- Die Leute sind zwar manchmal etwas zu aufdringlich, aber generell sehr neugierig und freundlich 

Weihnachten und Silvester in Hong Kong und dann gehts los...

Dienstag, 30.12.2014

Hallo ihr Lieben!

Weihnachten ist schon wieder vorbei und das Jahr neigt sich dem Ende zu... 

Am 23. war ich auf einer "Chocolate party". Letztendlich war das eine normale Party aber es gab eben zum Beispiel  einen Schokobrunnen mit Früchte zum eintunken, sowie Zuckerwatte und andere schokoladige Süßigkeiten. War auf jedem Fall cool und schokoladenreich :)

Schokobrunnen bei der chocolate party

All zu viel von den Weihnachtsfeiertagen habe ich nicht mitbekommen, aber zumindest am 24. war ich auf einer schönen Weihnachtsfeier mit einmaliger Aussicht, wunderschöner aufwendiger Dekoration und super leckerem Essen. Zudem habe ich dort einige sehr nette Leute von Hong Kong kennen gelernt. Schade, dass es kurz bevor ich wieder gehe war. Es war zudem ein komisches Gefühl als kurz vor Weihnachten nach und nach vielr wieder heim geflogen sind während ich hier geblieben bin. Aber ich konnte mich ja schon auf den Besuch meiner Eltern und meine Reise im Januar freuen.

Christmas party1 christmas party2 christmasparty3

Den 25. habe ich dann zum Großteil mit packen verbracht. Gar nicht so einfach alles wieder in den koffer zu bekommen, aber zum Glück habe ich ja einen sehr großen Koffer mitgenommen. Abends sind dann meine Eltern in Hong Kong gelandet, doch aufgrund  von jetlag und Müdigkeit haben wir uns erst am Tag darauf getroffen. Am 26. liesen wir den Tag langsam angehen mit einem leckeren Frückstück im Starbucks und einer kleinen Uni-Rundführung. Im Anschluss ging es zur Besichtigung eines Temples und in den Nan Lian Garden. Dort haben wir in einem vegetarischen chinesischen Restaurant  gegessen in dem meine Eltern erstmal mit den Stäbchen kämpfen mussten. Gar nicht so einfach wenn man das nicht jeden Tag macht! 

Nan Lian Garden1 Nan Lian Garden2 Chinesisches vegetarisches Essen   

Am Tag darauf habe  wir einen regelrechten Märkte-Marathon veranstaltet - Blumen und Vogelmarkt, sowie Ladiesmarket, Jade-Markt und der Nachtmarkt. Das war auch sehr interessant für mich, da ich auch auf einigen noch nicht gewesen bin. Zwischendurch gab es noch einen kurzen Stop in einem Tempel.

BlumenmarktVogelmarktTempel1Tempel2

Abendessen gab es dann beim Inder mit Curry und einer Art Fladenbrot. Wieder mal sehr lecker!! Am Tag darauf haben wir eine kleinere kulturelle, historische Tour gemacht, allerdings waren die Läden mit den Antiquitäten leider nicht offen (hätte man sich  am Sonntag auch denken können, aber da hier sonntags auch der Supermarkt offen hat kann man das nie so genau wissen). Abends gab es dann Essen in einem kleinen typisch chinesischen Restaurant. Aber es wurde leider schnell klar dass das chinesische Essen hier nicht zu den Lieblingsküchen meiner Elter werden wird - und dabei haben sie noch nicht mal Hühnerfüße oder andere obskure Sachen probiert xD Aber die Wertschätzung  von glibberigen Suppen oer ähnlichem ist sicherlich nicht jedermanns Fall. Und allein die Art die Speisen zu würzen unterscheidet sich stark von dem was wir so kennen! Zum Glück gibt es ja, wenn man gewillt ist etwas mehr zu bezahlen, genug nicht- chinesische Alternativen.

Beeindruckender Baum

Gestern waren wir dann auf der Insel Lantau und haben uns dort den großen Buddha, einen Tempel und ein Fischerdorf angeschaut (Achja, ich habe mir nun doch tatsächlich auch einen Selfie-Stick zugelegt :D ). Abends gab es dann vegetarische Burger im Mana - die haben sich schon zuvor super bewährt und haben auch meine Eltern überzeugt.

  Selfiieee Fischerdorf Tai O Fisch in Tai O

Heute sind meine Eltern dann mal ein wenig alleine unterwegs und erkunden Cheung Chau, welche ich mir schon mit Kathrin angeschaut hatte. Das hat mir Zeit gegeben meine Koffer umzupacken. Für meine Chinareise brauche ich ja etwas wärmer Kleidung (hier hat es momentan 18 grad und Sonne!) und darf auch nur 20 kg mitnehmen (ich bin mit rinem großen Koffer mit 27kg hergekommen). Gar nicht so einfach das Gepäck zu reduzieren, vor allem da der Koffer bei dicken pullis, Schal, Mütze etc schnell  voll und schwer wird! Aber ich bin es ja von Australien zumindest gewöhnt mit so wenig wie möglich zu reisen.

Heute Abend werden wir noch an den Hafen gehen und morgen kommt der Hong Kong Park und der Peak dran (ein Muss wenn man in HK ist). Abends lecker Essen gehen und das Feuerwerk am Hafen genießen. Am 1.1. werden wir dann nur noch gemütlich  frühstücken. Während meine Eltern dann noch den 10.000 Buddha Temple erkunden geht es bei mir schon über die Grenze nach Shenzhen von wo aus dann mein  Nachtzug nach Guilin fährt. Ich bin mal sehr gespannt ob das in China dann alles so klappt wie ich mir das vorgestellt habe. Englisch ist dort ja nicht ü erall so verbreitet und mein chinesisch ist auch nicht das Beste xD Aber ich habe den Großteil schon so weit es geht geplant und werde mich schon durchkämpfen. Von einer Chinesin von meiner Uni habe ich mir sagen lassen, dass man sich im Notfall immer an junge Leute wenden soll, diese können meist schon englisch :)

Also hoffen wir mal das Beste xD Aber es haben ja scho andere Leute geschafft durch China zu reisen! 

Hiermit wünsche ich euch allen noch eine guten Rutsch ins neue Jahr. 

Ich weise zudem noch darauf hin, dass ich in China kein Facebook haben werde, aber ich werde in den Hostels durch das wifi über whatapp erreichbar sein und euch ansonsten hier auf dem laufenden halten!

 

Achja für alle die es interessiert ab dem 23. Februar werde ich dann in Heilbronn wohnen und dort mein Praktikum machen. Ich bleibe  also weitgehend in der Nähe :) ich bi  sehr froh darüber dass ich Praktikum und Wohnung schon vor meiner China-Thailand-reise abklären konnte :)

Hier noch ein paar Fotos vom HK Park und unserem Abend am 31.12

Papagei beim Abflug Vogel beim Anflug Drinks: meiner mi tBanane, Erdnussbutter, Beeren und Mandelmilch Im Anschluss in einer Bar

Das Semester neigt sich dem Ende zu

Freitag, 19.12.2014

Wow, man glaubt es kaum, aber endlich ist der ganze Prüfungsstress vorüber. Ich hatte schon die Befürchtung es geht nie vorbei :D Die letzten Wochen waren extrem stressig, da der Übergang von Präsentation und Hausarbeiten zu Prüfungen ohne Pause verlief. Aber das liegt jetzt hinter mir und das Semester ist vorüber. Leider bedeutet das auch, dass die meisten Leute nun nach Hause fliegen. Manche schon heute, die anderen in den nächsten 2 Tagen. Nur wenige bleiben hier, da es natürlich verlockend ist über Weihnachten wieder Zuhause zu sein. Nur diejenigen, die ein ganzes Jahr hier bleiben und wenige, die noch reisen wollen bleiben hier. In den nächsten Tagen wird es hier also ziemlich ruhig werden, aber das ist auch ganz angenehm, da ich eh nur vorhabe ein wenig auszuspannen und mich von den letzten Wochen zu erholen.

bei der Prüfung

Vorher wird aber natürlich heute Abend nochmal gut das Ende von allem gefeiert :) Und morgen Abend geht es auf eine "Schokoladen-Party" mit Schokobrunnen und andern schokoladigen Nascherein - bin schon sehr gespannt, da ich selbst nicht genau weiß was ich dort zu erwarten habe. Aber ich lasse mich überraschen!

Sightseeing werde ich dann ja ab dem 25. Dezember noch einmal haben, wenn meine Eltern mich besuchen kommen. Ich freue mich scon sehr darauf sie wieder zu sehen und ihnen HongKong zu zeigen. Es ist eine tolle Stadt und ich habe sie über die Zeit hier lieb gewonnen. Die Leute fragen immer, wie es mir hier gefällt und was mir gefällt oder nicht. Aber vieles ist schwer zu beschreiben. An der Stadt gefällt mir einfach die Atmosphäre, die Lichter, die Rooftopbars etc.Man muss hier gewesen sein und es selbst erlebt haben :)

Trotzdem habe ich versucht ein paar Dinge aufzuschreiben, die mir hier besonders gefallen oder auch nicht gefallen haben, sowohl in Bezug auf die Stadt als auch auf die Leute, Kultur etc.

Was ich an Hong Kong liebe…

--> Das Wetter: Am Anfang war es zwar extrem schwülwarm und ich dachte ich muss 5mal mal am Tag duschen – 3 mal am Tag war um genau zu sein gar nicht so ungewöhnlich. Aber schon September war besser, und Oktober und November sind einfach total schön. Es hat Sonne und ist noch angenehm war, aber nicht so dass man die ganze Zeit schwitzt. Im Moment ist es leider doch etwas kalt geworden und die 15-18 Grad fühlen sich durch den Wind mehr wie 10 Grad an. Trotzdem gibt es noch viele sonnige Tage

--> Die Stadt: Wie schon gesagt, einfach die Atmosphäre, und Hong Kong hat ja auch so einiges zu bieten. Tolle Rooftopbars, schöne Orte am Hafen von denen aus man die Skyline betrachten kann und ähnliches

--> Essen teilen: Die Tradition einfach mehrere Gerichte zu bestellen und alles zu teilen finde ich super. So kann man viele verschiedene Gerichte probieren und hat von allem etwas :) Zudem hat es etwas sehr geselliges.

--> Die Natur: Ich hätte niemals gedacht, dass Hong Kong so viel Grün zu bieten hat! Man braucht zwar manchmal etwas bis man außerhalb ist, aber dann gibt es sehr viele schöne Möglichkeiten zum Wandern, Strände zu besuchen etc.

--> Parks: Die Parks hier sind anders, als in Deutschland. Nicht so natürlich, sondern mehr angelegt. Aber auf eine andere Weise sehr schön und ruhig :)

--> Ladies night: Sowohl Mittwoch als auch Donnerstag kann man als Mädel super günstig feiern gehen. Einfach in eine Bar und einen Drink umsonst bestellen. Was will man mehr? Dazu kommen noch die günstigen Taxis, sodass man sich auch keine Sorgen zu machen braucht, dass man für die Heimfahrt Unmengen bezahlen muss

--> Die Angebote der Uni: man kann wirklich nicht sagen, dass es einem hier langweilig werden kann. Man kann sämtlichen Sportteams beitreten, das Fitnessstudio besuchen oder Tischtennis, Squash etc. spielen, es gibt immer wieder verschiedene Veranstaltungen und Workshops, ab und an einen Ausflug auf eine Insel oder einen anderen Ort in der Nähe von Hong Kong – und alles entweder umsonst oder für einen sehr geringen Preis.

Woran ich mich wohl niemals gewöhnen werde...

--> Dass die Leute hier immer so langsam vor sich hindümpeln müssen. Sowohl wenn man bei der U-Bahn Station ist, als auch an der Uni – man hat einfach keine Chance irgendwo schnell hinzukommen. Meistens schauen die Chinesen dabei noch auf ihr Handy und schauen gar nicht richtig wo sie hinlaufen oder bleiben gleich ganz stehen – Mitten im Weg

--> Das Essen: zu viel Reis, zu viel Fleisch mit Knochen (oder Knochen mit Fleisch?), zu wenig oder zu teure Milchprodukte, zu wenig Salat und Gemüse! Auch was die Gewürze angeht bin ich abgesehen von der Sojasoße bisher nicht allzu überzeugt.

Was ich dabei insbesondere nicht vermissen werde ist das überaus köstliche Mensaessen, ich hätte nie gedacht, dass ich unsere Mensa im Vergleich mal richtig gut finden würde. Hier ein Foto von dem einzigen richtigen leckeren Essen dort (welches ich gerade in der Prüfungszeit, wo es schnell gehen musste mindestens jeden zweiten Tag gegessen habe), leider musste man immer auf jeden Fall vor 1 dort sein, sonst war es meist ausverkauft. Komisch, da doch alle so auf Fleisch stehen?

Vegetarische Spaghetti

--> Die ganze Gruppenarbeit: Scheinbar wird hier bedeutend mehr Wert auf Quantität als Qualität gelegt. Hauptsache man hat in jedem Fach eine Gruppen-Präsentation (egal ob es dabei eine Gruppe von 7 Leuten ist und jeder nur 2 Sätze sagt) und am besten noch eine Hausarbeit oder ähnliches dazu. Und bitte immer kreative vortragen- wie wäre es z.B. mit einem Rollenspiel?

--> Die Aktivitäten der Studenten hier: Bis in die Nacht und den frühen Morgen hinein auf dem Flur rumschreien und Skateboard fahren? Bei den Gruppentreffen, Spiele spielen, die ich vielleicht mit 13 spannend gefunden habe? Nie großartig weg- oder feiern gehen? Einfach nicht ganz mein Fall…

--> Die Schlafzeiten der Studenten: Meine Mitbewohnerin hat die Angewohnheit bis um 4 Uhr nachts an ihrem Computer zu arbeiten und dann am nächsten Tag bis zum Mittag zu schlafen (gut, manchmal steht sie auch früher auf, aber meist später als ich. Ich bin mir nicht sicher ob sie morgens nie Vorlesungen hat oder einfach nicht geht…). Diese Schlafzeiten sind wohl hier nicht ungewöhnlich, wie ich so von den anderen mitbekommen. Auch dass sie sich mal um 3 Uhr morgens die Haare föhnt kam mehrmals vor - was Respekt angeht, kann man den hier bezüglich solcher Dinge vergeblich suchen. Aber ich kann mich nicht beklagen, mein Stockwerk war verhältnismäßig leise, wenn ich bedenke was ich von anderen gehört habe. Und auch was die Mitbewohner und "Toilette-mates" angeht habe ich bedeutend schlimmere Horrorstories gehört!

Das ist alles was mir im Moment so einfällt, aber es gibt bestimmt noch mehr Dinge, die ich dann später noch hinzufügen kann.

So, also was werde ich hier an Weihnachten machen? Generell wird hier Weihnachten ja von vielen nicht gefeiert und selbst wenn, dann nicht so groß wie bei uns und man geht nur gemeinsam essen. Trotzdem hat es einfach überall Weihnachtsdeko und Weihnachtsmusik (im Supermarkt, im Starbucks etc.) und bei der Musik läuft dann auch wirklich ein Weihnachtssong nach dem anderen, bis zum umfallen. Leider gibt es hier keine Weihnachtsmärkte, Weihnachtskalender, Schoko-Weihnachtsmänner oder Gutsle... wie ich hier schmerzlich feststellen musste. All das werde ich sehr vermissen und freue mich daher schon jetzt doppelt auf das nächste Weihnachten, dass ich wieder Zuhause verbringen werde. Aber ich habe schon einmal Weihnachten in Australien überlebt und meine Eltern kommen ja auch schon am 25. hier her :)

Christmas Tree beim Bäcker...

Hier noch zusammenhanglos ein schönes Foto von mir und meinen Mädels als wir kurz vor dem ganzen Prüfungsstress nochmal beim Pferderennen waren. Ich habe hier wirklich einige neue Leute kennen gelernt, aber die drei werd ich am meisten vermissen!

beim Pferderennen

Sooo, und nachdem meine Eltern dann bis zum 1.1. da waren, geht es bei mir ja noch lange nicht nach Hause. Dann geht die Reise ja erst richtig los! Mit viel Mühe habe ich es geschafft während der Prüfungszeit meine Reisepläne auszuarbeiten und zumindest Flüge und Hotels/ Hostels zu buchen, alles andere ist noch nicht so genau geplant, aber das werde ich dann die nächsten Tage in Angriff nehmen.

Hier mal die Vorläufigen Pläne: Am 1.1. geht es los nach China. Start ist in Guilin, dann kommt Shanghai, Chengdu, Xi'an und schließlich Bejing. China werde ich dann in der Nacht vom 18. auf den 19. verlassen und meine Reise in Thailand weiter fortsetzen. Dort wird es dann auf Phuket losgehen, dann Chiang Mai - wo ich hoffentlich mit Elefanten in Kontakt komme - und am Ende geht es nach Bangkok. Von dort aus geht dann am 29.1. mein Flieger nach Hause. Am 29.1 abends habe ich dann endlich wieder deutschen Boden unter den Füßen.

Für alle die sich Sorgen machen: ja, ich reise alleine :D Aber das habe ich in China ja schon gemacht und die Erfahrung zeigt, dass man gerade in Hostels sehr schnell mit anderen Leuten ins Gespräch kommt und Leute kennen lernt. Natürlich hätte ich es schön gefunden nicht alleine zu reisen, aber viele haben das schon unter dem Semester gemacht (die Leute, die nicht die Noten brauchen, sondern nur bestehen müssen :D) und die Leute, die noch reisen haben andere Pläne. Aber da ich von Anfang immer noch etwas von China sehen wollte, soll mich das nicht aufhalten. Leider wird es dort wohl frostig kalt sein, so ist es ganz gut, dass ich mich im Anschluss in Thailand wieder auftauen kann... um dann im kalten Deutschland wieder weiter zu frieren. :D

So, das war es nach über einem Monat mal an Neuigkeiten von mir...

Es gibt wieder einiges zu berichten

Donnerstag, 13.11.2014

Nachdem mich ja meine Schwester besuchen gekommen ist, gab es nun die zweite größere Sightseeing- und Stadterkundungsrunde. Die letzten 10 Tage habe ich sämtliches Unizeug nochmal beiseite geschoben und stattdessen mit Kathrin noch einige Orte erkundet, hier und da einen Cocktail genossen und ein weiteres Mal die Aussicht auf einer der Rooftopbars genossen.

Zuerst aber noch ein schönes Foto von Halloween. Gemeinsam mit ein paar Freunden von hier bin ich zu einer Halloweenparty gegangen und wir haben uns dementsprechenden verkleidet, bzw. zumindest die Gesichter angemalt. Normalerweise bin ich ja nicht sooo der Fan von Halloween, aber ich muss sagen es hat sehr Spaßn gemacht und bei der Feier war auch alles zum Thema passenden geschmückt, so dass es eine tolle Atmosphäre gab. Allerdings kann ich die Farben, die wir für das Gesicht verwendet haben nicht gerade empfehlen, da es eine ganze Woche gedauert hat bis meine Haut sich danach wieder beruhigt hatte... o.O

Am Tag nach der Party ist Kathrin dann angekommen und wir haben abends in einem vegetarischen Restaurant gegessen. Man zahlt dort zwar etwas mehr für das Essen, aber es ist super lecker und das Geld auf jeden Fall Wert! Wir haben uns gefragt warum es nicht mehr so tolle Restaurants gibt - es schien auch sehr beliebt zu sein, die Nachfrage ist also da! Es gibt dort Wraps mit ganz verschiedenen Füllungen, von Käse, über Kichererbsen bis zu verschiedenem Gemüse und auch sehr leckere vegetarische Burger und Salate.

Halloween Omnomnom

Am nächsten Tagen haben wir dann eine organisierte Tour in die New Territories gemacht. Wir waren mit einem kleinen Bus unterwegs (Kathrin und ich haben den Altersdurchschnitt ernorm angehoben) und haben an verschiedenen Orten Stopps gemacht um etwas anzuschauen. Dazu gehörten ein Tempel, ein Aussichtspunkt in der Nähe des höchsten Berges hier, eine "Walled Village" (ein kleineres Dorf, das früher von nur einer Familie bewohnt wurde und von einer Mauer umgeben ist), einen Wasserfall und ein Bereich, der zum fischen genutzt wird. Insgesamt war für mich nicht ganz so viel Neues dabei, aber es war toll, dass der Guide uns sehr viel über alles erzählen konnte, sodass ich doch noch einiges dazu gelernt habe. Zudem war für Kathrin ja alles neu und die war es also alle Mal wert :)Abends waren wir dann gemeinsam mit Sukrit (bei ihm habe ich die ersten paar Tage couchsurfing gemacht und dann war jetzt Kathrin zwei Nächte bei ihm) und seiner Freundin indisch essen. In Indien gibt es ja auch sehr viel vegetarisches Essen, dadurch bietet es sich als Vegetarier an in indische Restaurants zu gehen. Das Essen war auch sehr lecker, vor allem mal eine tolle Abwechslung zum Reis in der Kantine! Wir zusammen haben mehrere Gerichte bestellt und dann alles geteilt - so wie im chinesischen ist es auch im indischen üblich beim Essen die Gerichte zu teilen. Man sollte hier aber darauf achten immer zu sagen, dass man kein scharfes Essen will. Wenn man das macht bekommt man dann etwas das Essen was zwar scharf, aber noch essbar ist :D Ist zumindest empfehlenswert, wenn man wie ich kein scharfes Essen gewöhnt ist!

Tempel Unterwegs in einem Park An der Grenze zu China Verschiedene Currys mit Naan

Am Tag darauf waren wir dann im 10.000 Buddha-Tempel. In diesem war ich bisher auch noch nicht und es ist ein ganz schöner Ausflug, wenn man nur etwas für einen Nachmittag sucht. Sie Buddhas, die am Rand des Weges stehen, den man nach oben geht, laden regelrecht dazu ein Fotos mit ihnen zu machen. Weiter oben ist dann ein Tempel und weitere Buddha-Figuren. Zudem hat man von dort oben eine recht gute Aussicht auf die Stadt. Abends waren wir dann nochmal mit zwei Freundinnen in der tollen Daiquiri-Bar und haben uns im Anschluss die Skyline und den Hafen angeschaut und sind mit der Fähre gefahren.

10.000 Buddha Tempel1 10.000 Buddha Tempel 2 10.000 Buddha Tempel 3

Am Mittwoch musste ich leider aufgrund von zwei Tests brav in meine Vorlesungen gehen und daher haben wir erst abends etwas unternommen. Eigentlich war der Plan zum Pferderennen zu gehen. Das ist hier recht bliebt in Hong Kong - mitten in der Stadt gibt es ein recht großes Stadion (oder wie man das in diesem Fall auch nennen mag) - doch leider hatten wir uns doch tatsächlich den einzigen Mittwoch ausgesucht, an dem kein Rennen stattgefunden hat. Also waren wir nur was essen - dieses Mal was typisch chinesisches - und sind dann in eine Rooftopbar gegangen.

chinesische Nudelsuppe 33. Stock Rooftopbar

Am Donnerstag ging es dann wieder gemeinsam zum Essen - dieses Mal wieder indisch - und anschließend haben wir bis in die Morgenstunden das Nachtleben in Hong Kong unsicher gemacht. Zuerst waren wir noch in einem meiner Lieblingsclubs hier, bei dem es Donnerstags immer eine sehr gute Liveband gibt. Feiern gehen kann man hier auf jeden Fall sehr gut, vor allem als Mädel ist das meist eine sehr günstige Angelegenheit, da man donnerstags ja einfach Mal umsonst Getränke bekommt.

Am Freitag haben wir dann nach der langen Nacht erst einmal ausgeschlafen und sind den Tag gemütlich angegangen. Abends haben wir noch einen kurzen Abstecher in den Hong Kong Park gemacht und waren dann wieder gemeinsam Essen - dieses Mal haben wir ein typisch chinesisches Dessert-Restaurant ausprobiert. Man muss sich zwar etwas an die Desserts dort gewöhnen und es sind Dinge, die man so in Deutschland sicher nicht essen würde, aber es hat auf jeden Fall gut geschmeckt. Unsere Auswahl war Mango-Pancakes (allerdings hatten sie nicht viel gemeinsam mit dem, was wir unter Pancakes kennen), Erdbeer-Tofu-Pudding mit Eis und Reisbällchen mit Vanillesoße. Inzwischen ist auch hier alles weihnachtlich geschmückt. Es ist nun auch schon um einiges kälter geworden, sodass man doch immer öfter eine Jacke oder einen Pulli braucht. Weihnachtsstimmung kommt aber trotzdem noch überhaupt nicht auf. Auch wenn man im Starbucks bei uns am Campus von einem Weihnachtslied nach dem anderen beträllert wird. Hier wurde auch das Menü angepasst, sodass man jetzt Toffee oder Lebkuchen Latte bestellen kann :D Die typischen Schokoladenweihnachtsmänner sind hier aber aufgrund der Tatsache, dass Schokolade hier generell nicht so groß sind, noch nicht im Supermarkt aufgetaucht.

Am Samstag war das Wetter leider nicht besonders gut, sodass wir nochmal einen ruhigen Tag eingelegt haben. Nach den ganzen Unternehmungen der vorherigen Tage war das sicherlich gar nicht schlecht. Leider musste ich Kathrin abends immer rauswerfen, da es den Besuchern im Wohnheim ja nur erlaubt ist bis um 11 uhr zu bleiben. Als wir es einmal drauf angekommen ließen, hat dann auch um 5 nach 11 jemand an unsere Tür geklopft um dafür zu sorgen, dass auch ja niemand länger bleibt.

Am Sonntag hat uns dann das Wetter den Gefallen getan wieder etwas besser zu werden, sodass wir den erst für Samstag geplanten Ausflug nach Cheung Chau Island doch noch machen konnten. Wir haben dort dann einen etwa 2-stündigen Rundgang über die Insel gemacht. Am Ende dann auch mal Fishballs probiert - da hier jeder so darauf steht, muss man es ja zumindest mal probiert haben - und festgestellt, dass wir keine Ahnung haben warum jeder so darauf abfährt. Der Geschmack und auch die Konsistenz war wenig überzeugend!

idyllischer Strand auf Cheung Chau Blumen auf Cheung Chau Aussicht auf Meer und Felsen

Am Montag haben wird dann abends noch ein chinesisch-vegetarisches Restaurant ausprobiert - ich habe wahrscheinlich in der ganzen Zeit davor nicht in so vielen verschiedenen Restaurants gegessen, wie in diesen 10 Tagen. Das Essen war recht günstig und trotzdem lecker, allerdings wurde viel auf "falsches Fleisch" gesetzt - also Tofu der so zubereitet wurde, dass er geschmacklich und vom Aussehen Fleisch sehr ähnlich kommt.

Am Dienstag sind wir dann noch gemeinsam auf den Peak um den Ausblick über die Stadt zu genießen und waren dann nochmal in unserer Standard-Daiquiri-Bar. An diesem Abend haben wir es dann tatsächlich auch noch geschafft Dim Sum zu essen. Dim Sum ist ein typisches cantonesisches Essen, welches aus verschiedenen kleinen Gerichten besteht, die meist gedämpft oder frittiert sind. Dazu gehören z.B. Dumplings (Gemüse, Fleisch oder Fisch, umgeben von Teig), Frühlingsrollen, Kuchen, Chickenfeet, und verschiedenes anderes, dass sich schwer ins Deutsche übersetzen lässt.

Peak

Am MIttwoch haben wir dann nicht mehr all zu viel gemacht, da ich wieder Vorlesung hatte und Kathrins Flieger dann ja auch am Abend ging. Ich habe es dann am Abend doch noch zum Pferderennen geschafft, wenn auch leider dann ohne Kathrin. Da ich noch nie bei einem Pferderennen war, war ich sehr gespannt und es hat mir dort auch gut gefallen. Es sind unglaublich viele Leute da und ich will nicht wissen was für einen Verdienst an so einem Abend durch Wetten gemacht wird. Die meisten Leute gehen nämlich vor allem dort hin um auf verschiedene Pferde zu setzen und ein Bier zu trinken. Einmal mitgewettet habe ich natürlich auch - das kann man schob ab einem Euro machen - es hat allerdings nur dazu geführt, dass ich 4 € verloren habe.

Pferderennen

 

Sooo, ich hoffe ich habe mit diesem langen, informations- und bilderreichen Beitrag sämtliche Neugier befriedigt und euch wieder alle auf dem Laufenden gehalten. In den nächsten Wochen wird es wohl nicht all zu viel Neues geben, da es nun langsam auf die Prüfungen zugeht und im Moment unendlich viele Gruppenarbeiten und Hausarbeiten anstehen. Daher werde ich das Wochenende von Freitag bis Sonntag wohl einfach nur diesen ganzen Arbeiten widmen und schauen, dass ich wieder auf das Laufende komme. Wundert euch also nicht, wenn es daher erst einmal nicht so schnell einen neuen Eintrag gibt, bzw. wenn dieser wohl eher kurz ausfallen wird.

Ich genieße die Zeit hier in Hong Kong sehr, aber ich vermisse euch alle auch total!

Dumplings machen, Sonnenaufgangswanderung, und anderes..

Samstag, 25.10.2014

Von den Kommentaren her zu schließen interessiert es zumindest den ein oder anderen, was ich hier so treibe, daher nach 2 Wochen endlich wieder ein neuer Blogeintrag.

Im Moment steht leider so einiges an, was ich für die Uni erledigen muss, aber ich versuche natürlich trotzdem etwas von Hong Kong zu sehen und mein Auslandssemester zu genießen! :)

Also was habe ich in den letzten 2 Wochen so gemacht. An einem Abend hab ich bei einem Workshop mitgemacht bei dem wir gelernt haben, wie man Dumplings macht. Eigentlich nicht so schwierig, zumindest wenn man den Teig schon hat und die Zutaten netterweise von den Veranstaltern schon klein geschnibbelt wurden. Demnach mussten wir nur noch den Teig nehmen, ihn befüllen und mit etwas Wasser zusammkleben. Die befüllten Dumplings durften wir dann auch mitnehmen (allerdings haben ihnen die 2 Tage in den extrem nassen Kühlschränken nicht so gut getan, so dass es nachher ein Riesendumpling war weil alle zusammengeklebt haben) und zusätzlich noch andere Dumplings probieren, die schon zuvor hergestellt und gekocht worden waren. Am besten schmecken sie jedoch wenn man sie in etwas Sojasoße tunkt.

Dumpling making1Dumpling making2

Am Tag drauf waren wir dann hier noch in einem deutschen chinesischen Restaurant.. mit anderen Worten ein Restaurant, in dem es das chinesische Essen gibt, das man bei uns in Deutschland beim Chinesen finden würde. Viel frittierter Sachen, aber auch viel bessere gewürzte Gerichte, Und keine Hühnerfüße oder Fleisch bei dem man mehr Knochen als alles andere hat. Das war wirklich mal eine angenehme Alternative! Vor allem kann man so viel Essen und Bier trinken, wie man möchte und zahlt trotzdem nur umgerechnet 6 €. Mir ist nicht ganz klar, wie der Besitzer bei dem Angebot Umsatz macht, aber das soll nicht mein Problem sein. Wie man sich denken kann ist dieses Restaurant sehr beliebt bei Ausländern, insbesondere Studenten. Und ich habe dort keinen einzigen Chinesen gesehen :D

Von Donnerstag auf Freitag haben wir dann endlich unseren lang ersehnten Sunrise-hike gemacht (wir haben ihn schon seit Wochen geplant und immer wieder aufgrund von anderen Aktivitäten verschoben). Wir sind also um 3:30 nachts aufgestanden, mit dem Taxi zu einem Park gefahren und von dort etwa 1 1/2 h auf einen Berg gewandernt, bzw. geklettert. Der Taxifahrer wollte uns gar nicht rauslassen, da er Angst hatte 3 Mädels mitten in der Nacht einen Berg raufklettern zu lassen :D Aber wer erwartet schon, dass wir dort mitten in der Nacht unterwegs sind? Zudem hatten wir natürlich taschenlampen dabei. Die Aussicht vom Lion's Head (aus der Nähe sieht der größere Felsen oben wirklich wie der Kopf eines Löwen aus) war auch wirklich einmalig. Man konnte die ganze Stadt und Umgebung sehen. Der Sonnenaufgang war auch schon, leider hatten wir etwas pech mit dem Wetter und eine Monsterwolke war genau an der Stelle, an der die Sonne aufgegangen ist. Etwas roten Himmel konnte wir aber trotzdem sehen... In nächster Zeit wollen wir auch noch eine zweite Sonnenaufgangswanderung machen, auf einen Berg auf Lantau Island. Dafür muss man wohl noch ein wenig früher aufstehen und länger wandern.

Sunrise Hike Stadt Sunrisehike2 Sunrisehike3 

Diese Woche war dann Dienstagabends einfach mal ein Mädelsabend. Da es hier ja so nette Angebote für Mädels gibt, sind wir in einer Bar gewesen, in der wir ziemlich billig Cocktails bekommen haben - Daiquiris in verschiedenen Frucht-Varianten mit Schokolade verziert. Ein typischer Mädelstrink, aber übelst lecker. Danach sind wir dann noch gemeinsam auf eine Art Dachterasse und anschließend an die Hafenpromenade.

Mango-Chocolate-Daiquiri Girlsnight in der Bar Girlsnight auf der Dachterasse

Am Donnerstag hat hier an der Hochschule das "International Festival" stattgefunden, an dem die Studenten ihre eigenen verschiedenen Ländern vorstellen können. Es gab verschiedene Stände mit Broschüren und vor allem mit verschiedenen Leckerein aus den jeweiligen Ländern. Crêpe und Käse aus Frankreich fand ich besonders toll :D Auch ich hab mich bereit erklärt bei dem Event zu helfen und zwar indem ich Kleider präsentiert habe. Da mein Koffer zu voll war um ein Dirndl einzupacken habe ich zusammen mit einer Freundin Kleidung aus Peru präsentiert. War sehr witzig, auch wenn ich danach mehrmals gefragt wurde, ob ich aus Peru komme. Nach uns haben noch verschiedene Studenten etwas vorgeführt, von Kampfsportarten bis hin zum Flöte spielen. Zudem gab es eine phillipinische Tangruppe und eine hongkong-schottische Gruppe, die getanzt und Dudelsack gespielt hat. Insgesamt ein gelungener Abend!

Veronica und ich International Festival Spanferkel

Am Donnerstag war ich dann noch mit 3 anderen im Oceanpark, einem Freizeitpark hier in Hong Kong. Wir haben in einem Kurs schon einiges über den Oceanpark und Disneyland als Konkurrenz gelernt, also hat es gleichzeitig unsere Studieninhalt unterstützt dort hinzugehen. Der Oceanpark setzt nicht nur auf verschiedene Fahrgeschäfte, sondern hat auch einige Tiere, sowie große Aquarien. Insbesondere die Aquarien haben mir sehr gut gefallen, da man sowohl von oben als auch später von der Seite und zum Teil von unten Sicht auf das Becken und die verschiedenen Fische hatte. Normalerweise interessiere ich mich ja nicht soo sehr für Fische, aber hier gab es doch enige sehr interessante Exemplare.Leider hat er auch eine Delphinshow, die wir uns aber bewusst nicht angesehen haben. Gerade an Halloween gibt es noch ein paar zusätzliche Grusel-attraktionen und die passende Dekoration, etc. Zudem liegt der Oceanpark am Rand von Lantau Island, sodass man man von fast überall eine super Aussicht aufs das Meer und die umliegenden Inseln hat.

Aussicht vom Oceanpark Oceanpark komischer Fisch

So, ihr Lieben, das war es dann auch schon Spannendes von meiner Seite. Ich hoffe ich konnte ein paar interessante Bilder beisteuern :)

Wandern, Campen, Strand...

Samstag, 11.10.2014

...oder wie wir es geannnt haben "Bitchsurvival" (Entschuldigt die Ausdrucksweise^^) - was es zumindest bei unserem 2-Tages Ausflug von der Wortwahl her ganz gut getroffen hat. Gemeinsam mit 4 anderen Mädels habe ich über die Feiertage mehrere Wanderausflüge gemacht. Einen davon auf den "Dragon's back", den anderen zu einem Strand, an dem wir dann eine Nacht gecampt haben. Bei dem ersten Ausflug waren wir etwa 3 h wandern, wobei es erst einmal ein gutes Stück nach oben ging, dann über den "Rücken" der Berge und dann ziemlich weit wieder nach unten zu einem Strand - "big wave bay" - entsprechend dem Namen gab es dort relativ große und starke Wellen. Aufgrund der Feiertage war und seiner Popularität war er aber an diesem Tag sehr gut besucht und wir sind nicht all zu lange geblieben. Aber eine Abkühlung nach der langen Wanderung in der Sonne musste schon sein. Vor allem da zwei der tschechischen Mädels wirklich einen Power-Hike aus unser Wandertour gemacht haben. Ab und zu ein Foto, aber sonst wurde das zackig durchgezogen :D

 Dragon's back Aussicht1 Dragon's back Aussicht

 Dragon's back Gruppenfoto

Big wave bay

Der zweite Ausflug war ein 2-Tages Ausflug an einen anderen Strand (Ham Tin Wan Beach). Wir sind extra früh aufgestanden und um 8 Uhr ging es los - erst einmal die Metro nehmen, dann einen Bus, dann kurzer Stopp um etwas zu essen zu kaufen, nochmal einen Bus und dann gings schließlich los mit Wandern. Nach einer 2h-igen Wanderung über sämtliche Berge waren wir dann um halb 1 schließlich am Strand angekommen. Ich glaube ich habe in meinem Leben noch nie so geschwitzt wie an diesem Tag (und das dachte ich schon bei dem Ausflug zum Infinity pool, aber wie ich feststellen musste geht da noch mehr). Wir waren einfach klatschnass durch sämtliche Kleidungsschichten xD Wir hatten uns aber natürlich auch eine sonnigen Tag ausgesucht, da wir ja später noch am Strand das Wetter genießen wollten. Das haben wir dann nach einer kleinen Pause auch gemacht. Der Strand war wirklich total schön! Vor allem sauberer als manch andere Strände, an denen wir hier schon waren. Leider gibt es sehr viele, bei denen das Wasser sehr dreckig ist. Wir haben dann ein Zelt für 4 Leute gemietet -ja, obwohl wir zu fünft waren. Das Platzproblem ließ sich dann aber einfach dadurch lösen, dass 3 Mädels draußen und nur 2 drinnen geschlafen haben. Eigentlich wollten wir am nächsten Morgen um 6 den Sonnenaufgang genießen. Wir waren sogar auch rechtzeitig wach, doch leider war der Himmel total bewölkt, so dass nur ein wenig rotes Licht hinter vielen Wolken darauf hindeutete, dass über dem Meer gerade die Sonne aufgeht... Und ich muss darauf hinweisen, dass jeder der denkt am Strand zu schlafen, ist mit dem Sand sicher super bequem, der hat das wohl selbst noch nie ausprobiert. Man hat das Gefühl mal schläft einfach nur auf hartem, welligen Boden. Und da wir ja so wenig wie möglich Gepäck mit uns mitnehmen wollten (und trotzdem war der Rucksack wirklich schon schwer genug) hatten wir natürlich nur dünne Decken und Handtücher, auf die wir uns legen konnte. Trotzdem war es die Anstrengung und den mangelnden Schlaf wert! Am Morgen konnte man dann gleich ein Bad im Meer nehmen :) Nachdem wir noch ein wenig ausgeruht haben, sind wir noche eine Stunde weiter zu einem kleinen Wasserfall gewandert. Nach dem ganzen Sand, Salzwasser und keiner Dusche, war das Wassert dort wirklich angenehm und auch um einiges kühler als das Meer. Ich muss zugeben, dass wir im Anschluss nicht den ganzen Weg zurückgewandertn sind, sondern ein Boot genommen hatten. Nach dem Schlafmangel und in der Hitze wollten wir uns das nicht unbedingt antun!

Ham Tin Wan Beach2-Tages-Hike2-Tages-Hike2Ham Tin Wan beach GruppenbildWasserfallWasserfall2 Wasserfall2

Nach diesen 3 anstrengenden Tagen haben wir das Wochenende einfach nur dazu genutzt Sachen für die Uni zu erledigen, zu schlafen und etwas Sport zu machen. Nach so viel Bewegung und frischer Luft kann man sich dann wenigstens problemlos mal zwei Tage hinsetzen und Sachen abarbeiten.

Die folgende Woche verlief dann relativ ereignislos, abgesehen davon, dass ich am Montag mal eben mein Handy geschrottet und es dann im Verlaufe des Dienstags für 120 € wieder reparieren lassen habe. Sehr ärgerliche und teure Geschichte, aber nicht zu ändern.

Zwischendurch habe ich mir hier auch noch einen Markt angeschaut. Hier gibt es wirklich alles möglich zu kaufen und am Besten handelt man den Preis erst einmal auf mindestens die Hälfte runter. Perfekt um später noch Souvenirs einkaufen zu gehen :)

Ladies market1 Auf der Straße

Heute war ich dann auf einem Boattrip mit ungefähr 60-70 anderen Leuten. Ein Mädel hier hat es übernommen 2 Boote zu mieten, auf die jeweils so 30-35 Leute drauf passen. Gemeinsam sind wir dann rausgefahren, haben dort irgendwo den Anker rausgeworfen und konnten dann den ganzen Tag schwimmen und die Sonne genießen. Es war super schön und wir hatten total viel Spaß. Man konnte auch problemlos von einem Boot zum anderen Schwimmen, von der oberen Etage ins Wasser springen und was einem sonst noch so für verrückte Dinge einfallen auf so einem Boot :D

Boat trip

Morgen wollten wir eigentlich eine Sonnenaufgangs-Wanderung machen, doch nach dem heutigen Tag sind wir zu müde und verschieben das auf nächste Woche. Daher werde ich morgen erst einmal ausschlafen und dann den Tag gechillt und wahrscheinlich mit meinen Mandarin-Vokabeln verbringen.

Ganz liebe Grüße an euch alle (insbesondere die fleißigen Blog-Leser!), ich vermisse euch alle sehr! Aber die Zeit vergeht schneller als man denkt! Unglaublich, dass ich inzwischen schon 1 1/2 Monate hier bin...

Liebe Omi, hiermit sende ich noch gaaaanz liebe Grüße speziell an dich und wünsche dir alles alles Liebe zum Geburtstag! Ich hoffe du hast deinen Geburtstag gut verbracht und ihr geht am Sonntag lecker essen! Du glaubst gar nicht wie sehr ich dein Essen vermisse! Wenn ich wieder da bin freu ich mich schon auf Knödel und Kartoffelsalat und einen leckeren Apfelkuchen :D

Sooo, jetzt muss ich aber ganz dringend ins Bett. So viel Schwimmen und Sonne macht extrem müde!

PS: Wahrscheinlich kommen noch ein paar Fotos in besserer Qualität, ich warte noch darauf, sie von einer Freundin zu bekommen      

Nachtrag aufgrund der politischen Begebenheiten...

Dienstag, 30.09.2014

Wir ihr inzwischen sicher mitbekommen hab,t ist in Hong Kong im Moment einiges los. Schon seit einigen Tagen sind die Demonstrationen in vollem Gang und die Demonstranten- größtenteils Studenten - blockieren große Teile des Zentrums. Heute habe ich meine HK-Mitstudenten dabei unterstützt für Demokratie zu protestieren. Meine Uni hat sich vor allem seit gestern an der ganzen Sache beteiligt. Der ganze Campus ist voll mit Plakaten und ein Großteil der Studenten läuft in schwarzer Kleidung und mit gelben Schleifchen herum. Viele gehen dann auch ins Zentrum um direkt zu protestieren, die Professoren sind daher im Moment auch sehr nachsichtig mit der Anwesenheitspflicht.

Es ist unglaublich welche Anzahl an Leuten an diesen Protesten teilnimmt und auch die gute Organisation der ganzen Aktion hat mich positiv überrascht. Die Leute helfen sich gegenseitig, es werden Handtücher, Wasser und Obst verteilt und es gibt diverse Erste-hilfe-stände. Am Sonntag gab es einige Eingriffe der Polizei mit Tränengas, am Montag war es sehr ruhig und auch was ich heute mitbekommen habe war einfach eine friedliche Demonstration. Es kommt aber natürlich auch immer etwas darauf an, an welcher Stelle man sich befindet. In der Zeit in der wir da waren, haben wir von der Polizei überhaupt nichts mitbekommen (zum Glück, wenn man sich manche Bilder anschaut, die in den Nachrichten kommen).

In den nächstem Tagen werden aufgrund der Feiertage noch mehr Demonstranten erwartet und ich werde mich vom Zentrum fern halten. Die Studenten wollen zwar friedlich demonstrieren aber man weiß ja wie schnell das eskalieren kann. Zudem wird sich zeigen ob überhaupt etwas erreicht werden kann und wie lange das alles noch gehen wird. Wer weiß wie lange die chinesische Regierung das duldet, ich bezweifle leider dass sie einlenken wird...

So weit zu den neuesten Ereignissen. Hier noch ein paar Eindrücke, die ich heute gesammelt habe...

Plakat an der HKBUPlakate an der HKBUHKBU-Studenten     

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